Anzeige
Ärztlicher Bereitschaftsdienst gut vorbereitet
© Achim Preikschat / Radio Herne
Teilen:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst gut vorbereitet

Hotline 116 117 bei akuten Beschwerden

Veröffentlicht: Dienstag, 23.12.2025 10:13

Anzeige

Wer akute Beschwerden hat, kann sich jederzeit an die Hotline 116 117 oder das Online-Patienten-Navi unter wenden. Dort erhalten Patientinnen und Patienten eine Ersteinschätzung und Hinweise, ob ein Hausbesuch, die Bereitschaftspraxis oder eine Videosprechstunde sinnvoll ist, so die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe. Typische Fälle für den Bereitschaftsdienst sind Erkältungen, grippale Infekte, Magen-Darm-Beschwerden, akute Bauchschmerzen, Migräne oder Hexenschuss. Patientinnen und Patienten sollten zudem rechtzeitig Medikamente besorgen und die Praxisinfos beachten, falls ihre eigene Praxis über die Feiertage geschlossen ist.


www.116117.de 

116 117: „Navi“ im Internet und Hilfe-Hotline

Wer online über das „Patienten-Navi“ unter www.116117.de oder telefonisch bei der Patientenservice-Hotline 116 117 (kostenfrei, ohne Vorwahl) Hilfe sucht, erhält rund um die Uhr eine schnelle medizinische Ersteinschätzung seiner Beschwerden. Die 116 117 ist so der zentrale Wegweiser im Akutfall.

 Für die Videosprechstunde gilt, dass das Beschwerdebild hierfür geeignet sein muss. Kommt die Videosprechstunde je nach Symptomatik und Dringlichkeit in Frage, leiten die Mitarbeitenden der KVWL Patientinnen und Patienten in das „virtuelle Wartezimmer" weiter. Dazu erhalten diese per SMS oder E-Mail einen entsprechenden Zugangslink. Wichtig: Im Internet-Browser müssen sie der Nutzung von Kamera und Mikrofon zustimmen. Auch die Krankenversichertenkarte wird benötigt. Die regulären Zeitfenster für eine Vermittlung in eine Videosprechstunde sowohl für Erwachsene als auch für Kinder sind: montags, dienstags und donnerstags von 18 bis 21 Uhr, mittwochs und freitags 15 bis 18 Uhr sowie feiertags und an Wochenenden von 10 bis 16 Uhr.

 Der Bereitschaftsdienst der KVWL steht insbesondere Patientinnen und Patienten zu Verfügung, bei denen akute Beschwerden auftreten, deren Behandlung nicht bis zur regulären Öffnung der Arztpraxen warten kann. Typische Fälle für den Bereitschaftsdienst sind: Erkältungskrankheiten, grippale Infekte mit Fieber und Schmerzen, Infektionen von Hals, Nase, Ohren, Magen-Darm-Infekte mit Brechdurchfall, akute Bauchschmerzen, Migräne oder Hexenschuss. Zu den insgesamt 91 Bereitschaftsdienstpraxen in Westfalen-Lippe zählen 61 allgemeine, 21 pädiatrische, fünf HNO- und vier augenärztliche Bereitschaftsdienstpraxen. Weitere Informationen: www.kvwl.de/116117.

Anzeige
Anzeige
Anzeige