
Tödliche Messerstiche haben einen 61-jährigen Herner vor das Landgericht Bochum gebracht. Ihm wird der Totschlag eines Mannes vorgeworfen. Anfang Juli soll er das Opfer in dessen Wohnung an der Altenhöfener Straße erstochen haben. Vor Gericht hat er heute erst einmal zu den Vorwürfen geschwiegen. Eigentlich sollen Täter und Opfer gute Freunde gewesen sein. Doch am Tatabend soll es einen mehr als verbalen Streit gegeben haben, so die Anklage. Das Opfer soll den Angeklagten entweder gewürgt oder in den Schwitzkasten genommen haben. Daraus befreit soll der Herner wenig später ein Messer mit einer Klinge von 30 Zentimetern gegriffen und mit Wucht zugestochen haben. Unter anderem wurden zwei Halsschlagadern getroffen. Das Opfer verblutete in kurzer Zeit. Der Anwalt des Angeklagten hat jetzt eine Aussage am nächsten Verhandlungstag angekündigt.