
Nachdem auf dem Gelände der auf der Südstraße geplanten Asylunterkunft die Grundstückseigentümerin 31 Bäume rechtswidrig fällen lassen hat, fordert der Herner SPD-Landtagsabgeordnete Alexander Vogt Aufklärung vom Land. Für ihn wirft der Vorgang eine Reihe kritischer Fragen auf. Wenn auf dem Gelände der geplanten Unterkunft geschützte Bäume rechtswidrig gefällt werden, sei das ein Vertrauensbruch gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort, so Vogt. Gerade weil die Situation ohnehin angespannt sei, erwarte er von der CDU-geführten Landesregierung Konsequenzen für die weitere Planung und absolute Transparenz von der zuständigen grünen Ministerin Schäffer. Er habe deshalb mit einer Anfrage im Landtag Aufklärung von der schwarz-grünen Landesregierung verlangt. Die Landesregierung müsse transparent machen, wer die Verantwortung für die rechtswidrige Fällung trägt und wie unter diesen Umständen eine verlässliche Zusammenarbeit zwischen dem Land und dem Grundstückseigentümer gewährleistet werden soll, so Vogt weiter. Das Land Nordrhein-Westfalen dürfe keinen Wilden Westen bei der Planung von Zentralen Unterbringungseinrichtungen zulassen.