
Nach einer Serie von Wohnungseinbrüchen in Herne und Gelsenkirchen hat das Landgericht Bochum vier Männer verurteilt. Die Kammer hat jeweils zwei Jahren Haft mit Bewährung verhängt. Die zum Teil noch sehr jungen Angeklagten waren innerhalb eines knappen Jahres in wechselnder Besetzung in sechs Wohnungen eingebrochen.
Ihre Beute waren Schmuck und Bargeld im Gesamtwert von weit über 15.000 Euro. Mit der Bewährung haben die vier Männer jetzt eine durchaus milde Strafe erhalten. Zuvor hatten sie alle umfassende Geständnisse abgelegt, Reue gezeigt und sich bei den Opfern entschuldigt. Hinzu kam, dass es bei den meisten Taten bei einem Versuch geblieben ist und sie ohne Beute geflohen waren, weil unter anderem ein Bewohner von innen laut gegen die Tür geschlagen und gerufen hatte. Aufgeflogen waren die Angeklagten, weil die vier mit ihrem Wagen der Polizei aufgefallen waren. Die hatte sie dann bei den letzten zwei Taten observiert und am Ende auch festgenommen.