
Die Hitzewelle Ende Juni hat vor allem ältere Menschen in Herne in Notlagen gebracht. Das hat jetzt eine Bilanz des Rettungsdienstes bestätigt, konkret zur Woche vom 22. bis zum 28.6.
Bei über 70 Prozent der Einsätze musste demnach über 60-Jährigen geholfen werden. Bei fast einem Drittel aller Fälle musste der Rettungsdienst zu Pflegeeinrichtungen ausrücken. Die Diagnose Hitzschlag habe insgesamt keine Rolle gespielt. Es seien aber rund 40 Menschen transportiert worden, deren Körperkerntemperatur weit über 40 Grad gelegen habe.
Die Sterblichkeitsrate bei Rettungsdiensteinsätzen in der Hitzewoche sei doppelt so hoch gewesen. Insgesamt war die Zahl der Einsätze in dieser Zeit um 60 Prozent gestiegen, jeder Dritte habe mit der Hitzebelastung in Zusammenhang gestanden.