
Eine Einbruchserie hat eine Gruppe von fünf Jugendlichen, darunter drei Herner, vor das Bochumer Landgericht gebracht. Sie sollen unter anderem in ein Jugendzentrum, zwei Lottogeschäfte und ein Autohaus eingestiegen sein, wo sie vier Luxus-Autos im Wert von 175.000 Euro gestohlen haben sollen. Bei einer Verfolgungsjagd nach einem weiteren Einbruch war ein junger Komplize der Angeklagten aus Herne gestorben. In zwei der gestohlenen Autos sollen die Angeklagten nach dem Einbruch in ein Lottogeschäft geflohen sein. Beim Anblick
eines Polizeiwagens sollen sie Gas gegeben haben, auf bis zu 200 Stundenkilometer. In einem Kreisverkehr sollen sie die Kontrolle über die Wagen verloren haben und gegen eine Wand gefahren sein. Dabei starb der 16-jährige Herner. Der Todesfahrer ist bereits unter anderem wegen fahrlässiger Tötung zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der Prozess gegen die fünf Jugendlichen hat jetzt wegen ihres Alters unter Ausschluss der Öffentlichkeit begonnen. Sie sind 16 bis 17 Jahre alt.