
Das Zeppelin-Arbeitslosenzentrum in Wanne-Eickel rechnet nicht mit einem Erfolg der neuen Grundsicherung. Die Leiterin der Einrichtung, Dagmar Spangenberg-Mades, glaubt auch nicht daran, dass der Staat damit Geld sparen kann. Um wirklich mehr Menschen in Arbeit zu bringen, sollte nicht auf Sanktionen, sondern mehr auf einen Kontakt auf Augenhöhe gesetzt werden, sagt sie. Wichtig sei, Probleme im Gespräch zu klären und Leistungsempfängern nicht grundsätzlich zu unterstellen, dass sie Arbeit ablehnen. Sie spricht von einer regelrechten Propagandamaschine, die auch dafür gesorgt habe, dass sich die Stimmung gegenüber Betroffenen in den vergangenen Monaten stark verschlechtert habe. Die Grundsicherung ersetzt jetzt das Bürgergeld und sieht unter anderem strengere Regeln vor.