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Beste Sicht: Als Schiedsrichter ist man immer nah am Geschehen.
© Schiedsrichterausschuss Herne / David Hennig
Beste Sicht: Als Schiedsrichter ist man immer nah am Geschehen.
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Fußballverband testet Bodycams für mehr Sicherheit

Herner Schiedsrichter würden Einsatz begrüßen

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Auch in Herne kommt es immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen im Amateurfußball. Erst am vergangenen Wochenende wurden zwei Spieler verletzt und mussten zur Versorgung ins Krankenhaus gebracht werden. Häufig sind auch Schiedsrichter das Ziel von Beleidigungen und der Androhung von Gewalt. Aus diesem Grund testet der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen in der Kreisliga Gelsenkirchen Bodycams bei den Unparteiischen. Das Pilotprojekt wird bis zum Ende der Saison wissenschaftlich begleitet. Schiedsrichter aus dem Fußballkreis Herne würden diese Technik auch in unserer Stadt begrüßen. Sie betonen allerdings, dass Bodycams zwar die Hemmschwelle erhöhen, aber kein Allheilmittel gegen Gewalt auf dem Platz seien. Der Herner FIFA-Schiedsrichter und ZDF-Experte Thorsten Kinhöfer bedauert, dass solche Schritte notwendig sind. Ob demnächst auch Schiedsrichter in Herne mit Body Cams ausgestattet werden, ist noch nicht klar.

Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen will zunächst die Auswertung der Erkenntnisse aus Gelsenkirchen abwarten.

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