Gänsefamile "verwatschelt" sich in Wanne-Eickel - Polizei und Passanten helfen gemeinsam

Im Gänsemarsch ging's zurück in den Park.

"Tiere in Gefahr" lautete der Einsatzanlass, aufgrund dessen die Streifenwagenbesatzung am Dienstag, 19. Mai, gegen 11.35 Uhr zur Ecke Fliederweg/Holsterhauser Straße eilte. Vor Ort trafen die beiden Beamten auf eine Familie kanadischer Wildgänse. Ganter, Gans und insgesamt acht Küken hatten sich bei ihrem Ausflug offensichtlich völlig "verwatschelt" und fanden nicht mehr zurück in den Dorneburger Park.

Aufmerksame Autofahrer stoppten sofort, als die Tiere auf die Straße liefen - in beide Fahrtrichtungen bildete sich ein langer Stau.

Nachdem die Gänse die Expertise des Polizeibeamten erkannt hatten - er fängt demnächst ausgerechnet bei der Wasserschutzpolizei an - akzeptierten sie ihn als neues Leittier und folgten ihm im Gänsemarsch zurück in den Dorneburger Park. Seine Kollegin bildete die Nachhut und half mehreren über den Bordstein purzelnden Küken wieder auf die Gänsefüßchen. Mehrere Passanten verdingten sich als Streckenposten und passten auf, dass die Mini-Gänse sich nicht in Hauseinfahrten verirrten.

Im Park wurde die Familie schließlich von den anderen Gänsen lauthals begrüßt und nahm dann ein wohlverdientes Bad im Teich. Diesen Tag werden sie wohl so schnell nicht vergessen - weder die Gänse, noch die Beamten.

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Polizeikommissarin Anna Falkenstein und ihr Kollege Roman Wieczorek geleiteten die Enten zurück nachhause. Hilfe erhielten sie von etlichen Passanten.
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