Gesundheitsvorsorgung planen

Viele Herner haben keine ausreichende Patientenverfügung.

© Kzenon - Fotolia

Patientenverfügungen sind oft zu unkonkret und decken dazu meist nicht genügend Szenarien ab. Das ist vor allem oft bei Patienten von Alten- oder Pflegeheimen so. Das soll sich ändern. Sodass vom Pfleger bis zum Familienmitglied oder Notarzt, jeder Beteiligte ganz schnell weiß, was genau der Patient im Notfall oder im konkreten Fall X will. Darüber hinaus sind Patientenverfügungen meist nicht hilfreich für Notarzteinsätze, da diese in Sekunden handeln müssen.

Herner Gesundheits-Institutionen (die beiden städtischen Fachbereiche Gesundheitsmanagement und Feuerwehr mit Unterstützung des Palliativ-Netzwerks Herne/ Wanne-Eickel/ Castrop-Rauxel) wollen das jetzt ändern. Zum einen sollen Patientenverfügungen detaillierter werden, darüber hinaus soll es für Notfälle ein kurzes Übersichtsblatt geben. Das würde dem Notarzt oder auch einem Pfleger deutlich helfen, wenn die Zeit rennt.

Der Fachbereich Gesundheit will dafür jetzt eine konkrete Struktur schaffen und plant eine große Fachtagung für Experten. Dazu wird eingeladen.

Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an alle Fachkräfte aus Herne – Expert*innen aus der stationären Pflege, Hausärzte*innen sowie Expert*innen aus Einrichtungen der Behindertenhilfe und Palliativversorgung.

Wann: 29. Oktober 2019, 17 - 19 Uhr

Wo: im Bürgersaal der Akademie Mont-Cenis


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Weitere Einzelheiten, sowie ein Online-Anmeldeformular stehen auf der Homepage der Stadt Herne

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