
Der Missbrauch einer 13-Jährigen Schülerin hat einem Herner eine Haftstrafe von sechs Jahren und drei Monaten eingebracht. Er hatte vor dem Bochumer Landgericht eingeräumt, mehrfach Sex mit dem Mädchen gehabt zu haben. Insgesamt hatte die Anklage 30 Fälle von zum Teil schwerem sexuellen Missbrauch aufgelistet. Die Staatsanwaltschaft hatte den Monate dauernden Missbrauch als vermeintliche Beziehung beschrieben, in der sich der Angeklagte gewähnt habe. Der 43-Jährige behauptete vor Gericht, er habe das Kind zu nichts gezwungen. Auch nicht zu den Sex-Videos, die er von sich und der Herner Schülerin gemacht hatte. Darüber hinaus sei er von einem so genannten Pedo-Hunter erpresst worden. Der habe ihm Dateien mit Kinderpornographie untergeschoben. Auf dem Laptop des Angeklagten waren zehntausende Bilder und Videos mit explizitem Inhalt gefunden worden.