
Die Gemeindeprüfungsanstalt hat die Stadt unter die Lupe genommen, das passiert alle fünf Jahre. Dabei hat Herne ganz gut abgeschnitten. Die GPA ist Teil der Landesaufsicht und prüft alle kreisfreien Städte in NRW.
Die Gemeindeprüfungsanstalt sieht in vielen Bereichen gute Ergebnisse für Herne. Sie sagt aber auch, dass weiter gespart werden müsse. Die Bemühungen der letzten Jahr hätten zwar dazu beigetragen, dass sich die Haushaltslage verbessert habe. Allerdings zeichne sich seit 2024 ein deutlicher Rückgang bei den Gewerbesteuereinnahmen ab und das, bei steigenden Ausgaben für Soziales. Das mache es auch schwierig die Ziele des NRW Klimaschutzgesetzes zu erreichen. Die Stadt habe zwar ihre Hausaufgaben gemacht, müsste dafür in den nächsten Jahren aber mehr als doppelt so viel Geld in Hand nehmen. Das scheine aktuell aus Sicht Hernes kaum realistisch. Die GPA lobt in diesem Zusammenhang, dass die Stadt ihre Abläufe, um an Fördermittel zu kommen, optimiert hat. Als Empfehlung gibt sie unter anderem die Erstellung eines betrieblichen Mobilitätskonzeptes und Schulungen und Übungen für den Krisenstab mit auf den Weg.