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"Herne, wir müssen reden!"
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"Herne, wir müssen reden!"

Nach dem Tod eines Kindes im Herner Meer wendet sich die Feuerwehr in sozialen Medien an die Bevölerung.

Veröffentlicht: Montag, 29.06.2026 06:20

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Nach dem Tod eines Kindes im Rhein-Herne-Kanal ruft die Feuerwehr noch mal dazu auf, die Gefahren des Kanals ernst zu nehmen. Die Einsatzkräfte hatten sich mit einem emotionalen Posting in sozialen Medien an die Bevölkerung gewandt. Strömungen, Böschungen, Sogwirkungen und der Schiffsverkehr machten das Gewässer unberechenbar. Auch der Kältereiz durch den Sprung ins kalte Wasser sollte nicht unterschätzt werden, er könne einen Kreislaufkollaps auslösen. Samstagnachmittag musste die Feuerwehr mit einem Großaufgebot ans Herner Meer ausrücken, weil dort ein Kind untergegangen war. Im Einsatz waren auch eine Tauchereinheit und ein Polizeihubschrauber. Sie konnten das Kind bergen und leiteten sofort Reanimationsmaßnahmen ein. Trotzdem starb es noch an der Einsatzstelle. Schon am Wochenende vorher hatte es Badeunglücke im Rhein-Herne-Kanal auf Gelsenkirchener Stadtgebiet gegeben, bei denen drei junge Menschen ums Leben gekommen waren. Im Herner Meer verunglückte Ende Mai ein 20-Jähriger tödlich. Das Schwimmen im Rhein-Herne-Kanal ist verboten.

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