
Der Hochwasserschutz für Herne wird kontinuierlich weiterentwickelt. Das betonte die Emschergenossenschaft im Gespräch mit Radio Herne. Mehrmals im Jahr komme es in unserer Stadt bei Starkregen zu Hochwasser, das bekomme aber kaum jemand mit. Das sei zunächst auch kein Problem, kritisch werde es erst, wenn es zu Überflutungen komme. Um das zu verhindern, wurden große Rückhaltebecken angelegt, auch in Nachbarstädten. In Bochum sorgt zum Beispiel eins dafür, dass keine Unmengen an Wasser durch den Hüller Bach zu uns fließen. Das Wasser werde damit da aufgehalten, wo es entsteht. Für die Zukunft seien weitere Rückhalteflächen geplant, die gezielt überflutet werden können, ohne Schaden anzurichten, außerdem sollen die Emscherdeiche erhöht werden. Einen hundertprozentigen technischen Hochwasserschutz gibt es laut Emschergenossenschaft allerdings nicht. Wäre es bei uns zu einem Ereignis wie vor fünf Jahren im Ahrtal gekommen, hätten wir mit deutlichen Schäden zu rechnen gehabt, heißt es.