
Die Sicherheitskonzepte beim größten Volksfest in NRW im Sommer seien erfolgreich umgesetzt worden; auch kleinere Zwischenfälle wie die Teilsperrung des Platzes wegen einer Unterbrechung der Stromversorgung habe man gut gemeistert, so die Polizei. Allerdings arbeiten weniger Polizeibeamtinnen und -beamte in Herne als noch vor einem Jahr. Der Personalverlust bewege sich zwar im einstelligen Bereich, schmerze aber dennoch: man hatte sich eigentlich einen Zuwachs erhofft. Als tragisch bezeichnete die Polizei einen Einsatz in Röhlinghausen in März: dort gab ein Polizist tödliche Schüsse auf einen 51-jährigen Herner ab, der nach Angaben der Polizei zuvor seine Nachbarin lebensgefährlich verletzt hatte und dann mit einem Messer auf die Beamten losgegangen sei.
Das Verfahren zu dem Fall läuft noch. Eine Statistik mit genauen Zahlen zu Verkehr, Kriminalität und Einsatzgeschehen veröffentlicht die Polizei in der Regel im ersten Quartal des Folgejahres.