
Gestern haben zum Beispiel katholische Kitas vor der Bonifatius Kirche dagegen protestiert. Auch die Stadt hatte bereits auf die negativen Aspekte der Pläne aufmerksam gemacht und bekommt dabei nun Unterstützung von den Linken. Die Stellungnahme der Stadt zeige klar, dass das Gesetz „finanziell unzureichend, bürokratisch überfrachtet und fachlich unausgereift“ sei, hieß es von den Linken. Kritisiert würden allem fehlende Systematik, unklare Inkrafttretensregelungen und eine Finanzierung, die weder Kostensteigerungen noch reale Mietpreise abbilde. Kleine Einrichtungen und Elterninitiativen würden durch die neue Förderung der Alltagshelfenden besonders hart getroffen. Auch der Wegfall der SprachKitas und sinkende Pauschalen für PlusKitas und Familienzentren gefährdeten bewährte Angebote. Diese Reform löse kein einziges Problem – sie schaffe vielmehr neue“, fordert die Herner Linke das Land auf, die Kritik der Kommunen ernst zu nehmen und die Reform grundlegend zu überarbeiten.