Kobra in Holthausen: Kosten sollen bald feststehen

Im Fall der ausgebüchsten Kobra in Holthausen sollen bald die endgültigen Kosten klar sein. Dann will die Stadt den mutmaßlichen Halter der Giftschlange zur Verantwortung ziehen. In der letzten August-Woche hatte die Schlange die Anwohner und Experten in Atem gehalten.

Beispielfoto: Eine Kobra in ihrem Gehege.

Bußgeld wäre noch das kleinere Übel

In den nächsten Tagen soll endlich feststehen, wie teuer der Einsatz rund um die verschwundene Kobra in Holthausen war. Dann blüht dem mutmaßlichen Halter auch die Rechnung, sagt die Stadt. Fünfstellig werde die Rechnung auf jeden Fall, wie hoch sie genau ausfällt, steht bald fest. Allerdings müssen dafür zum Beispiel von allen externen Beteiligten die Zahlen vorliegen. Außerdem will die Stadt diesen "Leistungsbescheid" auch rechtlich wasserdicht machen. Der Mann soll zusätzlich auch noch einen Bußgeldbescheid bekommen wegen nicht fachgerechter Tierhaltung. Mit einer Höhe von 100 bis 200 Euro dürfte das aber das geringste Problem sein. Allerdings sagt der mutmaßliche Tierhalter auch nach wie vor, dass es gar nicht seine Giftschlange gewesen sei, die entlaufen ist. Er kann gegen die Bescheide vorgehen, müsse dann aber auch schlüssige Erklärungen liefern, heißt es von der Stadt. Das Tier war im August eine knappe Woche verschwunden und hatte Anwohner und Einsatzkräfte in Atem gehalten. Gleichzeitig hatte die Schlange deutschlandweit für Schlagzeilen gesorgt.

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