
Der Bericht zeigt, wie Bildung in Herne funktioniert - von KiTa über Schule bis zur Aus- und Weiterbildung. Außerdem, wo es Stärken, aber auch Ungleichheiten gibt. Aus dem Bildungsbericht 2025 geht hervor, dass viele Herner Familien weiterhin in schwierigen sozialen Verhältnissen leben. Die Arbeitslosenquote liegt demnach bei 11,6 Prozent; mehr als jedes vierte Kind ist auf staatliche Unterstützung angewiesen. Positiv ist der starke Ausbau der Kitas mit über 1.000 neuen Plätzen. Dennoch besuchen rund 30 Prozent der Kinder vor der Einschulung kaum oder keine Kita, was sich auf die Sprachentwicklung auswirke. Auch an den Schulen bleiben die Unterschiede bemerkbar: Der Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss ist auf über elf Prozent gestiegen, weshalb die Stadt mit Förderprogrammen und mehr Ganztagsangeboten gegensteuern will.