Verfahren rund um die Grundsicherung von Arbeitslosen haben beim für Herne zuständigen Sozialgericht wieder die größte Rolle gespielt. Das geht aus der Jahresbilanz für 2025 hervor. Bei dem Gericht in Gelsenkirchen werden außerdem Fälle zu Schwerbehindertenrecht, Renten- oder Unfallversicherung und Sozialhilfe behandelt. Dabei sind im vergangenen Jahr wieder mehr Verfahren eingegangen, es gab ein Plus von gut 15 Prozent und die Zahlen könnten weiter steigen. Das hängt mit der Reform des Bürgergelds zusammen. Die hat auch strengere Regeln mit sich gebracht und das Gericht sieht darin zusätzliche Konfliktpotenziale. Verfahren vor dem Sozialgericht und auch alle erforderlichen Gutachten sind für Bürger in der Regel kostenfrei, auch wenn ein Prozess nicht gewonnen wird. In diesem Fall müssen dann allerdings die eigenen Anwaltsgebühren gezahlt werden, die aber ermäßigt sind.
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