
Erstklässler haben jetzt einen Rechtsanspruch auf eine OGS-Betreuung, aber nicht alle Kinder in Herne können versorgt werden. Gut 60 Mädchen und Jungen an vier Schulstandorten seien noch ohne Platz, heißt es von der Stadt. Damit konnte die Zahl der Ablehnungen noch mal reduziert werden. An verschiedenen Einrichtungen hätten die Plätze kurzfristig noch erweitert werden können, zum Beispiel durch eine Kooperation mit dem H2Ö, andere Betreuungsabläufe oder flexiblere Gestaltung der Räumlichkeiten. An anderen Standorten laufen noch Baumaßnahmen, je nach Fortschritt könnten zum Beispiel an der Europaschule noch im laufenden Schuljahr zusätzliche Plätze entstehen. Der Rechtsanspruch ist am 1. August in Kraft getreten, der gilt aber nur für eine grundsätzliche ganztägige Betreuung und nicht für eine an einer bestimmten Schule. In Einzelfällen habe die Regelung dafür gesorgt, dass älteren Kindern kein Platz angeboten werden konnte.