
Eine sogenannte "verlässliche Grundschule" wird es in Herne zunächst nicht geben. Dabei geht es um eine Betreuung der Kinder bis 13:15 Uhr. Eine Elterninitiative hatte das beantragt, nachdem es nicht überall ausreichende Plätze im offenen Ganztag an Grundschulen gibt.
Sie befürchtet, dass deswegen Mütter oder Väter ihre Jobs kündigen oder Ausbildungen abbrechen müssen. Es werde nun geprüft, an welchen Standorten und zu welchen Kosten das Modell VGS umgesetzt werden könnte, heißt es von der Stadt. Das wäre wenn, dann aber frühestens zum Schuljahr 27/28 möglich, so die Schätzung der Verwaltung. Hintergrund ist der neue Rechtsanspruch von Erstklässlern auf einen OGS-Platz, der für eine Priorität gegenüber älteren Kindern sorgt. Nach aktuellem Stand fehlen in Herne an fünf Schulen 100 Plätze.