
In Herne sind nur wenige Wohnungen vollständig alterstauglich. Das steht in einer Analyse des Pestel-Instituts. Demnach sind nur fünf Prozent aller Wohnungen ideal geeignet für Menschen, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind. Dabei geht es vor allem um Barrierefreiheit, also möglichst keine Treppen, Schwellen oder Stufen, Türen die ausreichend breit und Küchen und Bäder, die groß genug sind. Grundsätzlich habe Herne einen enormen Nachholbedarf, um den Wohnungsbestand fit fürs Alter zu machen, hießt es weiter. Das Pestel-Institut hat die Untersuchung im Auftrag des Bundesverbands des Baustoff-Fachhandels durchgeführt. Der fordert vom Bund Zuschüsse für den Umbau von Wohnungen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass in Herne in den nächsten zehn Jahren fast 24.000 Menschen in Rente gingen, die so genannten Baby-Boomer.