Polizei Herne fasst mutmaßlichen Tauben-Quäler

Tierschützer wählten den Notruf, als sie den Tatverdächtigen nach eigenen Angaben auf frischer Tat ertappt hatten.

Kriminalität Polizei

Die Herner Polizei hat einen mutmaßlichen Tierquäler festgenommen. In den letzten Wochen hatte im Bereich Südstraße/Riemker Straße immer wieder jemand mit Blasrohrpfeilen auf Tauben und Enten geschossen. Samstagnacht riefen dann Zeugen die Polizei. Sie gaben an, einen Mann auf frischer Tat ertappt zu haben. Dieser räumte später auf der Wache das Vergehen ein.

Nach eigenen Angaben hatten sich Organisationen und Privatleute mit dem Verein "Stadttauben Bochum" zusammengetan. Sie hatten dem Täter demnach wochenlang aufgelauert.

Keine U-Haft bei Tierquälerei

Nach Angaben der Polizei sei der Tatverdächtige nach Vernehmung und Personalienfeststellung wieder freigelassen worden. Eine U-Haft komme bei diesen Vorwürfen eher nicht infrage. Ob der Mann auch für die früheren Angriffe auf Vögel verantwortlich ist, ist bisher unklar.

Wer Tiere ohne Grund tötet oder ihnen Leiden zufügt, der muss mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafen rechnen. Außerdem kann das Gericht ein lebenslanges Verbot verhängen, Tiere zu halten oder beruflich mit ihnen zu arbeiten.

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