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Justizzentrum Bochum
© Stefan Erdmann / Radio Herne
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Prozess um Kick-Back-Zahlungen startet

Schaden in Millionenhöhe

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Vor dem Bochumer Landgericht beginnt heute ein Prozess um so genannte Kick-Back-Zahlungen. Bauunternehmen sollen mit Hilfe von Servicefirmen Scheinrechnungen angefordert und auch bezahlt haben. Die Servicefirmen hätten davon eine Provision behalten und den Rest in bar an die Baufirmen zurückgegeben. Diese sollen mit dem Bargeld dann Schwarzarbeit bezahlt haben. Die Taten sollen sich laut Anklage unter anderem in Herne, Bochum und Recklinghausen abgespielt haben. In dem Verfahren ab heute ist nun ein Mann angeklagt, der mehrere dieser Servicefirmen gegründet haben soll. Dabei beginnt der Prozess deutlich später als geplant. Der Angeklagte habe sich rund 10 Jahre der Justiz entzogen, hieß es vom Gericht. Weitere Personen, die ebenfalls an diesem System beteiligt gewesen sein sollen, wurden bereits verurteilt. Insgesamt gehe es in dem Fallkomplex um einen Schaden in Millionenhöhe.

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