
Insgesamt kam es zu 22 Silvestereinsätzen in unserer Stadt. In drei Fällen wurden Strafanzeigen wegen Körperverletzung geschrieben, zweimal musste die Polizei wegen missbräuchlicher Benutzung von Feuerwerkskörpern einschreiten. Zudem gab es zwei freiheitsentziehende Maßnahmen, darunter eine Festnahme.
Von der Herner Feuerwehr und dem Rettungsdienst heißt es, dass geplante Einsatzkonzept habe sich in der Silvesternacht bewährt. Die Retter mussten zu 20 Kleinbränden, einem Garagenbrand in Eickel, sechs kleineren technischen Hilfeleistungen und einem Brandmeldealarm ausrücken. Der Rettungsdienst fuhr 100 Fahrten zum Jahreswechsel. In einem Fall wurde ein Rettungswagen während der Fahrt mit Feuerwerkskörpern beschossen. Die Besatzung blieb unverletzt.
Feuerwehr und Rettungsdienst hatten im Vorfeld Personal und Einsatzmittel aufgestockt, um ausreichend Kapazitäten für die Einsatzspitzen zur Verfügung zu haben.