
Das Ruhrparlament hat einstimmig beschlossen gegen die Entscheidung des OVG Münster zum Regionalplan vorzugehen. Die Richter hatten den Plan gekippt und keine Revision zugelassen.
Dagegen soll nun eine Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt werden. Das führt vor allem dazu, dass der Regionalplan erst mal in Kraft bleibt. Das war für Oberbürgermeister Frank Dudda, der auch der Vorsitzende des Ruhrparlaments ist, wichtig, die Handlungsfähigkeit des Reviers stehe für ihn an oberster Stelle. Gleichzeitig soll aber jetzt auch eine Neuaufstellung des Regionalplans auf den Weg gebracht werden, auch dazu wurde in der Sondersitzung gestern ein Antrag verabschiedet. Der Plan regelt für das Revier, wie Flächen entwickelt und genutzt werden, zum Beispiel für Wohnen, Gewerbe oder Grün.