Rocker-Schägerei am KUZ

Bandido-Chef aus Herne verurteilt

© Gina Sanders - Fotolia

Im Bandido-Prozess hat das Landgericht Bochum den letzten der ehemals fünf Angeklagten verurteilt. Der aus Herne kommende Präsident der Bochumer Abteilung der Rocker-Gang hat eine Haftstrafe von neun Jahren erhalten. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er m August 2018 an einer Bestrafungsaktion vor dem Kulturzentrum beteiligt gewesen war. Der Herner und seine ehemaligen Mitangeklagten hatten zwei Mitglieder einer anderen Biker-Gang in Herne übelst verprügelt,um ihnen die Kutten abzunehmen. Kuttentragen in „fremden“ Gebiet ist unter Bikern verboten. Dabei war eins der Opfer so schwer verletzt worden, dass der Mann jetzt ein kompletter Pflegefall ist. Unter anderem ist das Gehirn irreparabel geschädigt. Der Angeklagte hatte zu den Vorwürfe bis zuletzt geschwiegen. Das Tragische an der Geschichte ist: Die beiden Rocker-Clubs haben eigentlich eine Vereinbarung, im Gebiet der anderen ihre Kutten tragen zu dürfen

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