Rockerprozeß

Teilgeständnisse der Bandidos

© Paul Hill - Fotolia

Fünf Mitglieder der Biker-Gang Bandidos stehen seit heute wegen einer Schlägerei in Herne vom August 2018 vor Gericht. Sie sollen drei Mitglieder eines anderen Motorradclubs vor dem KUZ angegriffen, geschlagen und den bereits am Boden liegenden Männern gegen den Kopf getreten haben. Eines der Opfer hat wahrscheinlich dauerhafte Schäden davongetragen und liegt im Koma. Vier Angeklagte haben jetzt ein zumindest teilweises Geständnis abgelegt. Danach ist aus der Idee, ihnen die Kutten abzunehmen, am Ende ein handfester Streit entstanden. Mit schweren Folgen. Eins der Opfer hat dermaßen schwere Kopfverletzungen erlitten, dass der Mann seitdem im Koma liegt – ohne Aussicht auf Besserung. Die Vorsitzende Richterin hat es so erklärt: „Er kann atmen, aber ansonsten kann er fasst nichts.“ Das Tragische daran ist: Laut einer Vereinbarung unter den beiden Rockergangs hätten die Opfer ihre Kutten dort, im Gebiet der Bandidos, tragen dürfen.

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