
Die Handlungsfähigkeit des Ruhrgebiets muss kurz und mittelfristig gesichert sein. Das hat für Frank Dudda höchste Priorität, der nicht nur Hernes Oberbürgermeister, sondern auch Vorsitzender der RVR-Verbandsversammlung ist. Es geht um den Regionalplan, der durch das Oberverwaltungsgericht Münster gekippt worden war. Das Ruhrparlament kommt heute Vormittag (21.08.,11Uhr) zu einer Sondersitzung zusammen.
Dabei geht es um die Frage, ob gegen die Entscheidung aus Münster eine so genannte Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt wird, das hatte der RVR-Planungsausschuss schon mit großer Mehrheit empfohlen. Damit wäre der Regionalplan bis auf Weiteres trotzdem noch in Kraft. Damit könne ein Stillstand bei der Planung von wichtigen Bau- und Wirtschaftsprojekten in den Ruhrgebietsstädten verhindert werden, so Dudda.
Gleichzeitig soll aber auch damit begonnen werden, den Regionalplan neu aufzustellen. Der Plan regelt für das gesamte Revier, wie Flächen entwickelt und genutzt werden, zum Beispiel für Wohnen, Gewerbe oder Grün.