
Die geplante Seilbahn zwischen dem Wanne-Eickeler Hauptbahnhof und dem Blumenthal-Gelände nimmt laut Stadt weiter Gestalt an. Sie hat jetzt die nächsten Schritte für das Vorhaben vorgestellt. Unter anderem soll die Bahn in die Tarifstruktur des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr eingebunden werden. Außerdem gebe des Projekt dem VRR die Möglichkeit, Standards für die Integration von Seilbahnen als vollwertige Verkehrsmittel zu entwickeln, so Vorstandssprecher, Oliver Wittke. Er sieht in solchen urbanen Seilbahnen eine zukunftsweisende Ergänzung für den ÖPNV. Oberbürgermeister Frank Dudda wies zudem auf Entlastungen für lärmgeplagte Anwohnerinnen und Anwohner von Hauptverkehrsstraßen hin. Die HCR werde im Januar die Betreibergesellschaft gründen und dafür einen Partner suchen, mit Know-How in Sachen Seilbahnen. Außerdem werde nun erarbeitet, wie die Bahn konkret aussehen soll, von den Haltestellen bis hin zu den Gondeln. Im Sommer nächsten Jahres soll der Stadtrat dann die entsprechenden Ausschreibungen auf den Weg bringen. Die ersten Gondeln könnten dann im Jahr 2031 in Betrieb sein und den Hauptbahnhof mit dem Blumenthal-Gelände verbinden. Dort plant die Stadt die Ansiedlung von zukunftsträchtigen Unternehmen, um so rund 4000 Arbeitsplätze zu schaffen. 40 Prozent des ehemaligen Zechengeländes sollen als öffentlich zugängliche Grünflächen erhalten bleiben.