
Die Industrie- und Handelskammer begrüßt die Spritpreisbremse als kurzfristige Hilfe für die Wirtschaft in Herne. Die Maßnahme könne aber nur ein Baustein zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit sein. So hätten die Betriebe mit hohen Personal-, Energie- und Beschaffungskosten zu kämpfen. Bei den Unternehmen müssten planbare Entlastungen ankommen, betont die Kammer.
Wichtig seien zum Beispiel auch Fördermittel für den Umstieg auf Elektromobilität. Zumindest für den regionalen Einsatz könnten E-LKW eine Alternative sein, nicht jedoch für den schweren Güter- oder Fernverkehr. Genau wie bei zum Beispiel Wasserstoff fehle in diesem Bereich eine entsprechende Tankstellen-Infrastruktur bzw. leistungsfähige Ladepunkte an Logistikstandorten oder entlang wichtiger Verkehrsachsen. Letztlich werde eine dauerhafte Lösung für die hohen Mobilitätskosten gebraucht und das sei die Spritpreisbremse nicht.