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Die Stadt Herne streitet mit den Krankenkassen über Millionenkosten beim Rettungsdienst. Es geht um sogenannte Fehlfahrten, also Einsätze, bei denen der Patient letztlich nicht in eine Klinik gebracht wird.
Bisher haben die Kassen das gezahlt - jetzt weigern sie sich. Für die Stadt Herne könnten so rund vier Millionen Euro an Mehrkosten entstehen, heißt es aus dem Rathaus. Die Kosten müssten dann direkt an die Bürger weitergegeben werden. Die Stadt halte es aber für unfair, dass Herner Bürger dafür aufkommen müssten und setzt sich deshalb zur Wehr. Die Verfahren finden vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen und dem Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen statt. Eine erste Entscheidung dazu wird am 22.Januar erwartet.
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