Stadt stellt zweiten Monitoringbericht vor

Entwicklungen erkennen, positive verstärken und negativen entgegenwirken - das ist Sinn und Zweck des zweiten Herner Monitoringberichtes. Grundaussage ist: Die Stadt Herne entwickelt sich positiv.

Das Rathaus in Herne.

Experten der Verwaltung haben für den Bericht das Stadtgebiet in knapp achtzig einzelne Bereich aufgeteilt und diese untersucht. Zum Beispiel danach, wieviel Arbeitslose es dort gibt, welchen Ausländeranteil, wie viel Grünflächen oder wie viel Lebensmittelläden.

Eine Erkenntnis: Es gebe in Herne keine sozialen Brennpunkte, die der Nordstadt in Dortmund oder Marxloh in Duisburg ähneln – und auch keinerlei Anzeichen, dass sich so etwas bei uns entwickeln könnte. Natürlich hätten manche Bereiche spezielle Probleme, heißt es. Es gebe aber keine Gegenden, wo sich Probleme stark konzentrierten und sich gegenseitig verstärkten, wie eben in Dortmund oder Duisburg.

Weniger Leerstand

In Herne gibt es außerdem weniger leerstehende Wohnungen. Die Quote sei in den vergangenen drei Jahren um rund anderthalb Prozent auf etwas über fünf gesunken. Diese Entwicklung sei auch deshalb erfreulich, weil man vor einigen Jahren noch eine Zunahme der Leerstände befürchtet hatte, so das Planungsamt der Stadt. In diesem Zusammenhang sei damals auch die Diskussion um Schrottimmobilien aufgekommen.

Vollständiger zweiter Monitoringbericht auf der Webseite der Stadt Herne zum Download:
https://www.herne.de/allris/___tmp/tmp/45081036378953291/378953291/00233786/86-Anlagen/01/APS_HernerMonitoringbericht2019.pdf

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