
Die Stadt Herne reagiert verhalten auf die angekündigten Änderungen am Entwurf des Kinderbildungsgesetzes in NRW. Ursprünglich hatte sie von mehr Unsicherheiten und Finanzierungslücken gesprochen. Entsprechende Faktoren seien nun zurückgenommen oder entschärft worden. Zusätzliche Mittel bei den Alltagshelfenden könnten das Angebot zum Beispiel in kleinen und mittelgroßen Einrichtungen sichern. Die dringend erforderliche Reform des Kibiz-Systems an sich bleibe jedoch weiterhin aus. Der frühere Entwurf hatte in Herne und landesweit Kritik und Proteste ausgelöst, dann wurden Anpassungen angekündigt. Die Gewerkschaft Verdi sieht aber trotzdem noch großen Handlungsbedarf und ruft zu einer weiteren Protestaktion vor dem Landtag auf, und zwar morgen um 9:30 Uhr.