Stadtwerke Herne kritisieren Kohleausstiegsregelungen

Hohe Verluste befürchtet

Stadtwerke Herne
© Foto Radio Herne

Die Herner Stadtwerke befürchten aufgrund des Kohleausstiegs erhebliche Verluste. Über die EWMR, einem Zusammenschluss der Stadtwerke Herne, Bochum und Witten ist der Herner Energieversorger am Steinkohlekraftwerk in Lünen beteiligt. Steinkohlekraftwerke sollen spätestens bis 2033 vom Netz, ohne Entschädigungen. Braunkohlekraftwerke hingegen dürfen deutlich länger qualmen, und, deren Betreiber erhalten für das vorzeitige Abschalten Milliarden. Diese Ungleichbehandlung sei nicht zu akzeptieren, so die Sprecherin der Herner Stadtwerke Angelika Kurzawa. 1,4 Milliarden Euro seien insgesamt in das 2013 in Betrieb gegangene Kraftwerk Lünen investiert worden. Man sei damals von einer Laufzeit von 40 Jahren ausgegangen. Angesichts der jetzigen Regelungen sei es unmöglich, das Geld wieder reinzuholen. Gemeinsam mit den anderen, an Lünen beteilgten Stadtwerken, berate man nun über geeignete Gegenmaßnahmen.

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