Studie zu Krankenhäusern

Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Schließung von Krankenhäusern in Deutschland stößt bei uns in der Stadt teils auf Unverständnis.


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Als "unseriös" bezeichnet der Geschäftsführer der Evangelischen Krankenhausgemeinschaft Heinz-Werner Bitter die Studie. Die in der Studie vorgeschlagene Umstrukturierung der Krankenhaus-Landschaft würde Milliarden von Euro kosten, die aber in der Studie gar nicht aufgezählt würden. Dafür kann er aber die Forderungen nachvollziehen, dass mehr Patienten ambulant statt stationär behandelt werden sollten. Die St. Elisabeth-Gruppe, zu denen das St. Anna und das Marienhospital gehören, glaubt, dass das bis 2030 gelingen könnte. Voraussetzung dafür sei aber, dass es genügend niedergelassene Fachärzte gebe. In der Bertelsmann-Studie fordern Experten, dass die Anzahl der Krankenhäuser in Deutschland reduziert wird, um somit für eine bessere Ausstattung sorgen zu können.

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