
Die Stadt will die besonderen Hilfen für Menschen mit Suchererkrankungen aufrechterhalten. Es geht um das Projekt „Herner Brücke“, für das die Förderung des Landes in dieser Woche ausgelaufen ist. In den vergangenen Jahren sei es gelungen, ein Netzwerk der lokalen Suchthilfe aufzubauen. Dazu gehört auch eine Hilfefinder App, die sehr gut angenommen worden sei. Allein im vergangenen Jahr von rund 2500 Menschen. Außerdem war eine zusätzliche Streetworkerin im Einsatz. Gemeinsam mit ihrem Kollegen der Diakonie hätte sie an Problemorten wie dem Buschmannshof oder auch am Europaplatz einen vertrauensvollen Kontakt zur Zielgruppe aufbauen können. Einige der Betroffenen hätten so in Maßnahmen der Suchthilfe vermittelt werden können. Beide Aspekte des Projektes sollen nun fortgesetzt werden. Dafür hat die Stadt auch eine neue Stelle geschaffen.