
Der Ausbau einer Straße in Herne könnte einige Anwohner teuer zu stehen kommen. Es geht um Grundstückseigentümer von der Hofsteder Straße, die jetzt Kostenvoranschläge von der Stadt erhalten haben.
Zum Teil sollen sie demnach bis zu 93.000 Euro bezahlen. Die Straßenausbaubeträge wurden in NRW zwar abgeschafft, in diesem Fall gehe es aber um eine erstmalige endgültige Erschließung, sagt die Stadt. In solchen Fällen müssten laut Baugesetzbuch Beiträge erhoben werden. Die Betroffenen sehen den Fall anders, unter anderem, weil die Straße so alt ist. Ihren Namen hat sie zum Beispiel bereits 1903 erhalten. Sie wollen sich nun gegen die Kosten wehren und hätten sich anwaltlichen Beistand gesucht, hieß es. Laut der Stadt entspreche die Straße nicht den heutigen Anforderungen an Verkehrssicherheit, Barrierefreiheit und Entwässerung. Die Bezirksvertretung Herne-Mitte hatte den Plänen der Verwaltung einstimmig grünes Licht gegeben.