
Die Trockenheit der vergangenen Zeit macht auch den Wäldern in Herne zu schaffen. Juni und Juli waren die trockensten Monate seit Beginn der Aufzeichnungen, deshalb werden die Bäume genau beobachtet.
Unsere Stadt habe dabei vergleichsweise gute Bedingungen, heißt es vom RVR auf Nachfrage von Radio Herne: Die Böden seien tiefgründig, gut durchwurzelbar und könnten mehr Wasser speichern. Im Constantiner Wald und im Resser Wäldchen kommen zum Beispiel Douglasien und Kiefern mit der Trockenheit besonders gut zurecht. In umliegenden Städten wie Castrop-Rauxel sorgen dagegen wechselfeuchte Böden und Tonschichten für zusätzlichen Baum-Stress. Ob auch ältere Buchen und Eichen die Hitzeperiode überstanden haben, zeige sich allerdings erst im Frühjahr. Das Niederschlagsdefizit der vergangenen Jahre sei noch lange nicht ausgeglichen, dafür müsste es laut RVR etwa zwei Monate lang durchregnen.