
Ein spürbarer Dämpfer für die langfristige wirtschaftliche Entwicklung des Ruhrgebiets - so bewertet die für Herne zuständige Handwerkskammer die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts zum Regionalplan Ruhr.
Der Plan war für unwirksam erklärt worden. Aus Sicht des Handwerks komme es nun darauf an, dass der Regionalverband Ruhr zügig die schriftliche Urteilsbegründung auswertet, sobald sie vorliegt.
Anschließend müsse der RVR einen klaren Fahrplan für das weitere Verfahren aufzeigen. Die Wirtschaft brauche eine verlässliche Perspektive für gewerbliche Flächen. Einen jahrelangen Schwebezustand kann sich der Wirtschaftsstandort Ruhrgebiet nicht leisten. Der Regionalplan Ruhr regelt für unsere und alle weiteren Städte im Revier, wie Flächen entwickelt und genutzt werden.
Oberbürgermeister Frank Dudda hatte nach der Entscheidung des Gerichts von einem Tiefschlag für das Ruhrgebiet gesprochen.