Voodoo-Prozess vor dem Ende

Heute gab es die letzten Plädoyers der Verteidiger.

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Im Prozess um Menschenhandel, Zwangsprostitution, Vergewaltigung und einen Voodoo-Schwur soll es Freitagvormittag das Urteil geben. Bis zu neun Jahre Haft will die Staatsanwaltschaft. Die Anwälte haben jetzt vor allem um mildere Urteile für ihre Mandanten gebeten. Von den sechs Angeklagten kommen drei aus Herne. Einige Verteidiger haben zum Beispiel zu Bedenken gegeben, dass man mehr differenzieren müsse, was die Angeklagten genau getan hätten. So steht ihrer Ansicht nach fest, dass die Frauen gewusst hätten was ihnen bevorsteht. Also, dass sie hier in Deutschland als Prostituierte arbeiten müssten, um ihre Schulden abzuarbeiten. Das sei anders zu bestrafen als bei Schleusern, die ihre Opfer belügen würden.

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