
In Herne hat es zuletzt weniger alkoholbedingte Krankenhausbehandlungen gegeben. Das belegen Daten der Landesstatistiker. Im Jahr 2024 sind demnach knapp 670 Menschen aus Herne und Wanne-Eickel aufgrund der Folgen von übermäßigem Alkoholkonsum stationär in der Klinik behandelt worden. Das waren mehr als 50 weniger als im Jahr davor. Die meisten Patienten davon waren Männer. Auch NRW-weit sind die Zahlen rückläufig. Hier gab es einen Rückgang von 1,4 Prozent. Am häufigsten wurden Diagnosen im Bereich Verhaltensstörungen durch Alkohol wie Abhängigkeit, Vergiftung oder Entzug festgestellt. Einige Patienten wurden wegen alkoholbedingter Schäden am Verdauungssystem, wie Leber oder Magen, behandelt. Die alkoholbedingte Sterberate war rund 6 Prozent niedriger als noch vor zehn Jahren.