
In Herne und Wanne-Eickel hat sich die Zahl der Problem- und Risikoimmobilien etwas verringert. Das geht aus dem Jahresbericht der Stadt dazu hervor. Demnach werden aktuell noch gut 80 (82) Gebäude beobachtet, rund 20 weniger als Anfang vergangenen Jahres. Sie liegen über das ganze Stadtgebiet verteilt, etwas mehr gibt es in Wanne und Herne-Mitte. Insgesamt wurden dort über 600 Kontrollen durchgeführt und auch Gespräche mit Eigentümern gesucht. Wirkliche Eingriffsmöglichkeiten habe die Verwaltung allerdings nur, wenn Gefahr bestehe. Verantwortlich für die Immobilie bleibe der Eigentümer und auch das Verhalten der Bewohner sei nur bedingt beeinflussbar. Nun soll geprüft werden, wie eine Ankaufsstrategie aussehen könnte. Außerdem sollen nicht nur die Kontrollen fortgesetzt werden, geplant sind auch Sondereinsätze, nach Möglichkeit monatlich.