Wohnungsdurchsuchungen nach Streit zwischen Kurden und Türken

Polizei stellt Handys sicher

Nach den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Türken und Kurden in der Herner Innenstadt hat die Polizei heute mehrere Wohnungen in Herne und eine in Gelsenkirchen durchsucht. Nach intensiven Ermittlungen gelten zehn Personen als dingend tatverdächtig, so die Staatsanwaltschaft Bochum.

Um vorhergehende Absprachen der Beteiligten nachvollziehen zu können, seien bei den Hausdurchsuchungen heute deren Handys und andere Speichermedien sichergestellt worden. Bei Ausschreitungen im Oktober wurden unter anderem Messer, Schlagstöcke sowie mit Schrauben und Nägeln versehene Latten eingesetzt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs, des Verstoßes gegen das Waffengesetz und der gefährlichen Körperverletzung.

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