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Das Herner Rathaus an einem Frühlingstag.
© Achim Preikschat / Radio Herne
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Zweitwohnsitzsteuer bringt weniger Geld

Die neue Zweitwohnsitzsteuer in Herne bringt deutlich weniger Geld ein als erwartet.

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Seit Januar gilt in Herne die neue Zweitwohnsitzsteuer - die bringt zwar viel weniger Geld als erwartet, liefert dafür aber Erkenntnisse. Ursprünglich hatte die Stadt auf zwei Effekte gesetzt: die direkten Einnahmen und dass mehr Menschen Herne als Hauptwohnsitz angeben, das führt dann nämlich auch zu mehr Geld vom Land. Inzwischen hat sich aber herausgestellt, dass die Datenlage nicht wirklich verlässlich war. Von den fast 3000 angenommenen Nebenwohnsitzen sind am Ende nur noch wenige übrig. Bei den meisten Fällen hatte es sich um erwachsene Kinder gehandelt, die aus dem elterlichen zu Hause ausgezogen waren, sich aber nie abgemeldet hatten. Die Steuer hat die Erwartungen dementsprechend deutlich verfehlt. Ganz ohne Einnahmen bleibt sie aber nicht, fast 130.000 Euro pro Jahr bringt sie ein. Die Stadt setzt außerdem auf die Eröffnung der neuen Hochschule für Polizei und Verwaltung, wodurch neue Wohnsitze entstehen könnten. Anders verhält es sich laut der städtischen Zwischenbilanz mit der ebenfalls im Januar eingeführten Beherbergungssteuer, die erfüllt die Erwartungen.

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